Lästige Kunden

Das obige Titelbild zeigt, wie ich mir in einigen Kundenzentren die PC-Tastatur vorstelle. Schließlich gilt es, schnellstmöglich die lästigen Kunden ‚zufrieden zu stellen‘. Wie ich darauf komme? Na, zum Beispiel an Hand des folgenden Vorgangs:
Im November vergangenen Jahres entschloß ich mich zu einer Pauschalreise mit Zuganreise. Warum denn alles immer selbst organisieren? Schließlich gibt es dafür Firmen mit geschultem Personal. In der mir übermittelten Auftragsbestätigung heißt es:

Für die Sitzplatzreservierung unbedingt mitteilen: Vorgangsnummer, Reisedatum und
Uhrzeiten, Personenzahl, Reservierungsstrecke(n) mit Zugnummer(n), 1. oder 2. Klasse. Ohne diese Angaben können wir leider keine Reservierung durchführen!

Die gewünschten Zugverbindungen für die Sitzplatzreservierungen können Sie nach Ablauf der Optionsfrist per Mail an bahnfirst@dertouristik.com senden. Bitte geben Sie im Betreff die 9-stelllige Vorgangsnummer an. Die Platzkarten erhalten Sie
zusammen mit den Reiseunterlagen.

Zeitgemäß geht also am 05.07.2019 um 09:25 Uhr ein eMail an die genannte Adresse:

++++++ Originaltext der Korrespondenz +++++++++++++++++

Betreff: Vorgangs-Nr. 123456789
Bitte reservieren Sie Sitzplätze für:
xx.yy.2019 15:56 Uhr
2 Personen
GÖ-HH ICE 123
1.Klasse (Abteil, wenn möglich)

Antwort um 09:26

Sehr geehrte Damen und Herren,
Entgegen der Katalogausschreibung bieten wir ab 20.2.2019 für BahnFirst (XKL1) Buchungen keine Sitzplatzreservierung mehr an. Die bereits getätigten Sitzplatzreservierungen mit E-Mail Eingang vor dem 19.02.2019 bleiben selbstverständlich bestehen.
Nachträglich eingereichte Sitzplatzreservierungen mit Buchungsdatum vor dem 20.02.19 werden noch vorgenommen.
Für das Angebot BahnPlus nehmen wir nach wie vor Sitzplatzreservierungen in der 1. und der 2. Klasse vor.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Antwort um 12:52:

Sehr geehrter Kunde,
gerne nehmen wir eine Sitzplatzreservierung für Sie vor.
Folgenden Angaben werden dafür benötigt:
Vorgangsnummer,
Reisedatum und Uhrzeit(en),
Personenzahl,
Reservierungsstrecke(n) mit Zugnummer(n),
1. oder 2. Klasse.

Ohne diese Angaben können wir leider keine Reservierung durchführen!
Bitte teilen Sie uns die genauen Zeiten für die Züge mit.

Ich antworte um 14:48

Hallo Frau xyz,
das steht doch alles in meiner Anfrage.

Vorsichtshalber ergänze ich um 14:56

Gerne noch einmal:
Bitte reservieren Sie Sitzplätze für:
Vorgang: 123456789
am xx.yy.2019
um 15:56 Uhr
für 2 Personen
Zugverbindung GÖ-HH ICE 123
1.Klasse (Abteil, wenn möglich)

Der ganze Mist noch einmal um 14:49

Sehr geehrte Damen und Herren,
Entgegen der Katalogausschreibung bieten wir ab 20.2.2019 für BahnFirst (XKL1) Buchungen keine Sitzplatzreservierung mehr an.
Die bereits getätigten Sitzplatzreservierungen mit E-Mail Eingang vor dem 19.02.2019 bleiben selbstverständlich bestehen.
Nachträglich eingereichte Sitzplatzreservierungen mit Buchungsdatum vor dem 20.02.19 werden noch vorgenommen.
Für das Angebot BahnPlus nehmen wir nachwievor Sitzplatzreservierungen in der 1. und der 2. Klasse vor.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Mir reicht’s (15:03 Uhr)

Das verstehe ich nicht!!!! Meine Buchung und Bestätigung stammt vom 14.11.2018 und bezieht sich nicht auf einen Katalogeintrag. Die Sitzplatzreservierung ist bereits bezahlt !!!!!
Bekomme ich eine Sitzplatzreseervierung oder nicht?
Erwarte eine kurzfristige Mitteilung.

Nach 5:50 Stunden die erlösende Meldung um 15:15 Uhr

vielen Dank für Ihre E-Mail.
Gerne haben wir Ihre Reservierungswünsche/Daten aufgenommen.

++++++ Ende Originaltext der Korrespondenz ++++++++++++++++

Ich bin gespannt. Noch sind meine Reiseunterlagen nicht eingetrogffen.

Surface-Upgrade

Und es geht doch!

‚Suchet, so werdet Ihr finden‘, ich glaube der Spruch steht in der Bibel. Oft hilft aber auch die intensivste Suche nicht weiter, wie bei der nichtssagenden Bemerkung ‚Ihr PC ist für ein Upgrade nicht bereit‘ bei meinem Surface Pro 4. Dann gibt es da noch den Spruch vom ‚Blinden Huhn‘. Da heißt es dann aber ‚Was mache ich mit dem gefundenen Korn?‘

Ab und zu nehme ich das Surface heraus, um zu sehen, ob es eventuell jetzt bereit ist für ein Funktionsupgrade. Nein, wieder nichts, aber der Akkustand sei niedrig, signalisiert mir ein aufblendendes Fenster. Wie niedrig denn? Ich fahre mit dem Mauszeiger auf das Symbol für den Ladezustand in der Taskleiste. Aha, nur noch 7%, aber was ist denn das? Da ist ja das Symbol ‚Hardware sicher entfernen und Medium auswerfen‘? Ist doch gar nichts angeschlossen. Was steht da? „SDHC-Karte auswerfen!“ ‚Hab ich doch gar nicht!‘ Dann fällt es mir wie Schuppen von den Augen: Microsoft nennt beim Surface die implementierte interne Speichererweiterung ‚Externer Speicher‘. Darauf musst Du erst einmal kommen, als Computer-Laie.

Stand da in den Erklärungen über Probleme beim Update auf Version 1903 nicht etwas von ‚entfernen Sie alle externen Speichermedien‘? Sollte das etwa der Grund für die Weigerung sein, mein Surface zu aktualisieren? Das Surface hat aber gar keinen Schlitz für SD-Karten. Handbuch her! Doch, gibt’s – auf der Rückseite, nur zugänglich, wenn das Gerät aus dem ‚cover‘ genommen wird. Ja, ja, ist lange her (3 Jahre) und längst vergessen. Also SD-Karte entfernt und Windows neu gestartet. Der Negativbescheid zum nicht möglichen Funktionsupdate erscheint allerdings immer noch. Jetzt will ich es aber wissen – Updatemanager starten und das Update manuell anstoßen. Und, und? Nach einer Stunde ist die ganze Prozedur durchgelaufen und Windows startet in dem mir von den anderen PCs inzwischen bekannten 1903er-Look.

Dann kann der Zusatzspeicher ja wieder an seinen angestammten Platz. Trotzdem ‚Gruß an Microsoft‘ – etwas verständlicher und für Laien nachvollziehbar hätte man diesen Sachverhalt allerdings erklären können.

1903-Funktionsupgrade

Das Chaos geht weiter:
Kein 1903-Update auf Surface Pro 4

Na ja, so ganz problemlos läuft das sogenannte Funktionsupdate von Windows 10 auf die Version 1903 zwar immer noch nicht, aber man kann es in den Griff bekommen.

1. Für das alte Notebook mit Windows 10 Pro in x86-Architektur erscheint das Upgrade-Angebot direkt nach dem Klick auf ‚Nach Updates suchen‘. Leider bleibt es allerdings bei ‚.. Vorbereitung‘ kurz über 70% hängen. Auch nach mehreren Versuchen ist keine Änderung dieses ‚Hängers‘ feststellbar. Dann versuche ich halt den direkten Weg. Der aktuelle Update-Manager ist schnell heruntergeladen und meldet ‚Alles klar‘. Diesmal ist es eine positive Überraschung. Schon nach verhältnismäßig kurzer Zeit päsentiert sich Windows in der aktuellen 1903er-Version.

2. Beim Desktop-PC und dem neuen ACER-Notebook Swift 3 (beide Windows 10 Home x64) läuft auch alles reibungslos.

kein Funktions-Update
Anzeige unter Windows-Update auf Microsoft Surface Pro 4

3. Natürlich will ich die neue ‚Sandbox-Funktion‘ auch erproben. Also starte ich die Upgrade-Prozedur auch auf dem Surface Pro 4 (Windows 10 Pro x64). Diese Prozedur endet allerdings recht frustierend. Die Microsoft-eigene Hardware verweigert das Upgrade konsequent. ‚Entfernen Sie alle externen USB-Laufwerke!‘ – es sind gar keine angeschlossen. ‚Wir arbeiten daran, warten Sie bis das Upgrade unter ‚Update und Sicherheit‘ angeboten wird.‘ Darauf warte ich jetzt schon wochenlang. Hardware von Microsoft? Bestimmt nie wieder. Dafür ist mir der Support zu dürftig. Wird wohl so enden, wie beim MS Lumia 950 (siehe dort).

Monitor-Farbkalibrierung

Das Chaos geht weiter:
Keine Monitor-Rekalibrierung mit Spyder 5 Pro nach 1903-Update

Ich habe das Rekalibrierintervall im Spyder zwar auf drei (3) Monate eingestellt, aber die scheinen immer kürzer zu werden. Na, ist ja schnell erledigt. Denkste. Keine Re-Kalibierung, keine Neu-Kalibrierung, nicht als Benutzer, nicht als Administrator – der Vorgang bricht mit immer der gleichen Fehlermeldung ab: „Fehler 999“. Hilferuf ans SupportCenter von Datacolor. Das macht Mut, innerhalb kürzester Zeit hatte ich ein Ticket für meine Anfrage und kurz darauf eine detaillierte Anweisung, um das Problem zu lösen:

Anscheinend kommt es auf Ihrem System zu einem Rechteproblem durch das Windows 10 1903 Update. Microsoft hat bestätigt, dass es Probleme dieses Updates mit Farbprofilen geben kann. Microsoft arbeitet hier an einer Lösung.
Sie können folgenden Workaround nutzen:
Bitte deinstallieren Sie Ihre Spyder Software. Nun löschen Sie den Ordner „Datacolor“ von C:\Programme (x86)\
und von C:\Benutzer\IHR BENUTZERNAME\AppData\Local\ (der Ordner AppData kann versteckt sein)
Jetzt starten Sie den Rechner neu. Laden Sie die aktuelle Version für Ihren Spyder von unserer Website: http://goto.datacolor.com/download/s5p100b
Installieren Sie die Version mit vollen Admin Rechten und deaktiviertem Antivirus Programm.
Aktivieren Sie die Spyder Software mit Ihrem Lizenzcode. Führen Sie jetzt eine FullCAL durch.

Also mache ich mich daran, alles zu deinstallieren und zwei ‚DataColor‘-Verzeichnisse zu löschen. Danach folgt die komplette Neu-Installation, natürlich als Administrator, bei ausgeschaltetem Virenschutz. Erfreut stelle ich fest, dass die Neu-Kalibrierung über die Stelle hinausläuft, bei der bisher der Fehler auftrat. Jetzt nur noch das neue Profil speichern! Null Reaktion beim Klick auf ‚Speichern‘, also noch einmal – habe wohl den Speichern-Knopf nicht richtig getroffen. Nein, das war es nicht. Eine neue Fehlermeldung erscheint:

SaveProfileUsingICM.DeleteFile failed [C:\Windows\system32\spool\drivers\color\AcerSwift3-1.icm]
ProfileSupport.cpp 300
32(0x20)

Auch auf die neuerliche Kontaktaufnahme mit dem DataColor-Support wird von dort unverzüglich geantwortet:
Wir haben herausgefunden, dass einige Kunden den Workaround erst nutzen können, wenn der „DisplayEnhancementService“ – Deutsch „Anzeigeverbesserungsdienst“ – in den Windows Diensten deaktiviert wurde. Der „Anzeigeverbesserungsdienst“ wird unter Anderem dazu benutzt die adaptive Bildschirmhelligkeit zu steuern. Darüber hinaus greift der „Anzeigeverbesserungsdienst“ auch auf die Farbprofile zu.

Bitte deaktivieren Sie den „Anzeigeverbesserungsdienst“ in Ihrem Windows System. Starten Sie den Computer dann neu und starten KEIN anders Programm. Führen Sie eine FullCAL Kalibirerung mit vollständige Admin Rechten aus (mit einem rechten Maus-Klick -> als Administrator ausführen statt eines Doppel-Klick auf die Spyder Software).

Wir haben festgestellt das es auf einigen wenigen Windows 10 1903 Systemen nach dem notwendig sein kann die Windows Schnellstart Funktion zu deaktivieren.
https://praxistipps.chip.de/windows-10-schnellstart-deaktivieren-so-gehts_50919

Bitte beachten Sie dass des es sich hier um ein Windows 10 Build 1903 Update (May 2019 Update) Problem handelt. Microsoft hat bestätigt das es Probleme beim speichern, überschreiben, aktivieren, etc. von Farbprofilen nach dem Update auf Windows 10 1903 kommen kann. Microsoft arbeitet hier an einer Lösung.
https://docs.microsoft.com/en-us/windows/release-information/status-windows-10-1903#454msgdesc
Microsoft rät unter anderem das Update auf Windows 10 Build 1903 NICHT manuell zu forcieren.

BITTE prüfen Sie auch einmal folgendes:
Prüfen Sie einmal in Windows 10 auf Updates. Microsoft hat vergangene Nach ein Update veröffentlicht: KB4501375. Installieren Sie dieses (hängt ggf im Bereich von 74% ein wenig läuft aber durch). Führen Sie danach eine FullCAL aus.
Info aus dem Internet zu KB4501375: Behebt ein Problem, das dazu führen kann, dass Nachtlicht, Farbmanagement-Profile oder Gammakorrektur nach dem Herunterfahren eines Geräts nicht mehr funktionieren.

Diesem letzten Rat bin ich zunächst gefolgt, da unter ‚Nach Updates suchen‘ das KB4501375 zur Installation angeboten wurde. Nach dem verlangten Neustart erlebe ich dann eine neue Überraschung. Die Spydermeldung ‚Profil wurde an Grafikkarte übergeben‘ auf, und zwar das während der letzten Kalibrierung erzeugte und beim zweiten Klick auf ’speichern‘ zur letzten Fehlermeldung geführt hatte. Auch die Windows Anzeigeeinstellungen bestätigen ‚Profil ist aktiv‘.

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Interessanter Nebeneffekt nachdem ich KB4501375 auch auf meinem Dual-Monitor-Videosystem installiert habe: Die Spyder-Farbprofile werden jetzt immer und zwar ohne zu stocken in die Grafikkarte geladen. Auf dieses Problem wird auch in den DataColor-FAQs hingewiesen.
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Kein WhatsApp auf Lumia-Handy

 Kein WhatsApp mehr auf Handy mit WindowsMobile.

Was ist das denn nun schon wieder? Beim Öffnen von WhatsApp, ich will mit dem Handy nur schnell meiner Frau ein mit der Spiegelreflex geschossenes Foto ‚rüberreichen, ploppt eine Meldung auf (Bild), die mir auf WindowsMobile das Ende von WhatsApp ankündigt.

WinMobil ist tod
Kein WhatsApp mehr auf Microsofts Lumia-Handys

Das heißt, das einst so hoch gelobte Lumia ist für die Kommunikation nichts mehr wert. Na ja, telefonieren kann man noch damit. Das ginge allerdings auch preiswerter. Was tun? Ich werde ‚WhatsApp‘ abschalten und meinen wenigen Partnern ans Herz legen, notfalls wieder auf eMail zurückzugreifen. Für meine Frau geht das allerdings nicht. Sie hält Verwandtschaft- und Freundes-Kontakte generell mit WhatsApp aufrecht.

Und? Ich habe eine ‚angeborene‘ Abneigung gegen alles, was mit ‚i‘ anfängt. Von Android bin ich allerdings auch nicht begeistert. Was soll’s? Internet-Recherchen bringen es dann an den Tag: ein LENOVO Moto G6 müsste alles abdecken, was meine Frau an ihrem alten Lumia so schätzen gelernt hat. Es soll ja Leute geben, die mit Begeisterung an Soft- und Hardware ‚rumfummeln. Mir ist das praktische Arbeiten an Fotos und Videos allemal lieber. Also los: Moto G6 bestellen, Nano-SIM-Karte als Ersatz für die Mikro-SIM anfordern, Datensicherung des Inhalts der Mikro-SD-Karte, Kontakte und Fotos aufs Google-Konto hochladen (und dabei auch gleich neu sortieren und strukturieren). Schlussendlich noch einen Zettel mit allen notwendigen Daten fürs eMail-Konto und fürs WLAN bereithalten.

Zur Sicherheit werde ich dann später noch die zweite SIM-Karte auf Steckplatz ‚eins‘ einfügen, um gegebenenfalls Zugriff aufs alte Handy zu haben, ehe ich dem Lumia 640 den Todesstoß verpasse.

Firefox 66.0.3 hat alle Add-ons deaktiviert

Ach ja, das kann ich noch schnell machen. Da gab es zwei interessante Reisefilme über Istrien und Slowenien mit Informationen und Hinweisen, die ich mir merken will. Das sind immerhin Reiseziele, die ich noch auf dem Wunschzettel habe. Also schnell die passende Mediathek aufrufen und den Download aktivieren.

Was ist denn jetzt los? Statt den Download zu starten, meldet mir der Mozilla FireFox:

„Ihre Add-ons sind nicht mit FireFox kompatibel und wurden deaktiviert. Bitte löschen Sie die betroffenen Add-ons und aktivieren Sie geeignete Add-ons neu.“

Das ist schnell getan, nur bei allen eventuell geeigneten Add-ons erscheint die nächste Fehlermeldung: „Datei konnte nicht heruntergeladen werden.“

Das ist ja merkwürdig. Hat der FireFox etwa wieder neue Richtlinien für die Zusammenarbeit mit Add-ons bekommen? Vielleicht weiß das Internet darüber etwas zu berichten. Anfrage bei Google mit der exakten Fehlermeldung. Da fällste vom Stuhl. Ich weiß nicht mehr, in welchen Forum ich gelandet bin, aber die dort laufende Diskussion fördert doch sehr tiefgreifende Erkenntnisse hervor.

Das letzte Update des FireFox-Browsers wurde mit einem gravierenden Fehler ausgeliefert – man weiß schon Bescheid – ein Bugfix ist schon in der Auslieferung. Na, denn warten wir halt etwas. Am nächsten Tag, in Deutschland ist es inzwischen der 06.Mai, startet der FireFox dann tatsächlich mit „Es ist ein Update verfügbar“. Die Beschreibung ist kurz und bündig:

66.0.4 Firefox Release
May 5, 2019
Version 66.0.4, first offered to Release channel users on May 5, 2019
Fixed ‚Repaired certificate chain to re-enable web extensions that had been disabled‘

War ich ‚mal wieder zu schnell, als ich dem Befehl ‚Löschen Sie alle Add-ons‘ folgte. Manchmal ist eben abwarten besser, als den intelligenten Aufforderungen einer Software zu folgen.

Video-Streams aufbereiten und konvertieren

Aus TS-Dateien MP4 erzeugen

Wer am PC arbeitet hat auch immer irgendwo eine ruhende Baustelle, die auf den ‚richtigen‘ Zeitpunkt wartet, um vollendet zu werden. Bei mir sind das über einhundert (100) direkte Sendungs-Mitschnitte von interessanten TV-Sendungen, die auf der Festplatte des Digital-Receivers ‚HUMAX iCordCable‘ schlummern. Natürlich kann ich sie von dort auslesen und abspielen. Der Sinn der Aufzeichnung war aber nicht nur das ‚will ich haben‘, sondern auch der Wunsch bei wiederholten Abspielungen einen sauberen Film genießen zu können, ohne Werbung und ohne Reste anderer Sendungen an Anfang und Ende.

Im weiteren Verlauf der nachfolgend beschriebenen Aktionen stelle ich dann fest, dass meine Aufzeichnungen in zwei verschiedene Formaten vorliegen, was auch in den Log-Dateien von TS-Doctor dokumentiert ist. Die älteren Streams sind im anamorphen 720×576-Format (16×9) und sind MPEG2-codiert (Video format: MPEG2 720×576 / 25 fps), während andere -anscheinend die neueren- das Format 1280×720 (19×9) mit MPEG4-Codierung aufweisen (Video format: H264 1280x720p/AR=16:9/50 fps/High@4.0). Diesmal will ich dieses Video-Archiv aber wirklich richtig aufräumen. Auf meinem eigentlich ausgemusterten DELL Notebook, dem sogenannten ‚Experimentier‘-PC, müsste sich doch noch das für die Bereinigung von Video-Streams geeignete Programm „Cypheros TS-Doctor“ befinden. Vor längerer Zeit hatte ich bereits Versuche damit angestellt, aber wegen der mir doch wichtigeren eigenen Videos und Fotos wieder abgebrochen. Tatsächlich, das Programm ist noch vorhanden – sicher gibt es aber eine neuere Version. „Nein“, sagt die Hilfe des registrierten Programms bei der Suche nach einem Update. Vorsichthalber auch noch im Internet prüfen. Und ob, da wird sogar eine Version 2.2 angeboten, die aber nur als kostenpflichtiges Update für meine alte Version 1.1 angeboten wird. Einen besonderen Service bietet der Entwickler von TS-Doctor allerdings – 30 Tage kostenlose und uneingeschränkte Erprobung.

Leider scheitert der Versuch, die Videos zur Bearbeitung per WLAN drahtlos vom Receiver in mein Arbeitszimmer mit dem PC zu übertragen kläglich und für eine LAN-Übertragung sind die Abstände zu groß. Also alles umbauen. Als dann der Receiver auf dem Arbeitsplatz am PC steht, ist das Überspielen schnell erledigt. Erstaunt bin ich, dass die überspielten Dateien anschließend den Suffix .TTS tragen. Ob .ts oder .tts, beide Streams lassen sich allerdings im TS-Doctor analysieren und bearbeiten. Es dauert zwar seine Zeit, aber mit TS-Doctor bereinige ich alle Streams von Werbung und anderen unerwünschten Bestandteilen. Beim speichern, alles wieder im .ts-Format, erhalten fast alle Videos automatisch ihren Original-Dateinamen vom Programm verpasst. Nur bei einigen muss ich dafür manuell eingreifen – das sind aber Ausnahmen. In einem separaten Verzeichnis speichere ich die von TS-Doctor erzeugten Analyse- und Beschreibungsdateien zu den einzelnen Videos. Daraus lässt sich später sicher ein gutes Inhaltsverzeichnis erstellen.

Das ist der Inhalt der Begleitdateien:
Channel : Phoenix
Date : 01.11.2012
Recording : 22:30-23:13 Wildes China ((4/6) Jenseits der großen Mauer)
Description : Zum Schutz gegen feindliche Horden ……………….

Soweit Schritt eins. Kann der Fernseher mit den bearbeiteten Videos auch etwas anfangen? Ja, er kann. Alle Filme laufen klaglos und ruckelfrei im HD- bzw. FullHD-Format auf meinem Breitbild-TV. Als nächstes landen dann alle .TS-Dateien auf dem ‚Media-Player FANTEC MM-FHDL‘, wo sie für die so zahlreichen gähnend-müden Fernsehabende zur Verfügung stehen und meine Sammlung eigener Produktionen gut ergänzen.

Gern hätte ich diese Aufzeichnungen auch im H.264/MP4-Format zur Verfügung, um sie problemlos auf jedem PC abspielen zu können. VLC soll doch auch konvertieren können, wird allenthalben berichtet. Auf geht’s: „.ts“ laden, MP4-Container mit H.264 und Zielverzeichnis wählen und ‚Start‘. Die von VLC erzeugte MP4-Datei hat das Format 720×576 mit 25 Bildern pro Sekunde (leider kann ich es nicht nachprüfen, aber es müsste anamorphes i-Format sein). Wenn ich die gleiche TS-Datei mit dem Freeware-Programm ‚HandBrake‘ konvertiere, wird mir dort angezeigt, dass die MP4-Datei bei der Wiedergabe im Format 1024×574 angezeigt wird.

Interessant ist allerdings die Konvertierung der 1280×720-Videos. Ich wähle im VLC das Konvertierungs-Profil „MPEG4 1080p TV/device“. Als Ergebnis erhalte ich eine FullHD-MP4 mit der Auflösung von 1920×1080 mit 50 Bildern pro Sekunde, also p-Format. Es hat seine Zeit gekostet, aber schlussendlich bin ich voll zufrieden mit dem Ergebnis. Alle TV-Mitschnitte lassen sich auf allen Geräten wiedergeben und zwar in bestmöglicher Qualität und vor allem ohne störende Werbung.

Nach Quedlinburg zum Adventsmarkt ‚In den Höfen‘.

Ein Tagesausflug

Na ja, auch Senioren dürfen ‚mal Mist bauen. Es ist April und ein Beitrag über ein Ereignis vom 16.12. des Vorjahres ist noch nicht publiziert.

Was ist passiert? Für den Bummel über den Adventsmarkt in Quedlinburg habe ich nur die kleine Kamera eingesteckt. Die hat leider keinen eingebauten GPS-Tracker. Also wandert der separate GPS-Tracker in die Jackentasche. So brauche ich mir über den Rundgang keine extra Notizen zu machen und kann später alles in Ruhe rekonstruieren. Habe ich gedacht, leider falsch gedacht. Die vom Tracker aufgezeichneten Daten in den verwinkelten Gassen und Höfen der Altstadt von Quedlinburg sind so miserabel, dass sie mir für die spätere Zuordnung zu den Fotos keine wesentliche Hilfe bedeuten. Die Geodaten sind schlichtweg nicht brauchbar.

Fotos, Bericht und Geodaten zu vereinen, war ein so mühseliges Unterfangen, dass ich es immer wieder hinausgeschoben habe. Jetzt ist aber alles in Reih und Glied. Der Bericht ist erreichbar mit Klick auf Adventsmarkt.

Schock zum Jahresanfang

Mein Nachbar meint so ganz beiläufig: „Hoffentlich kommt das Wasser nicht von Ihnen,“ als er mir am 2. Weihnachtstag die riesigen Pfützen in seiner unter meiner Wohnung befindlichen Garage zeigt. Einen Tag nach Weihnachten 2018 steht ein Messtrupp an der Tür. Zwei Stunden später klaffen im Fußboden von zwei Zimmern riesige Löcher und weitere 2 Stunden später hat der Klempner direkt unter der Mauer zwischen zwei Zimmern fünfzig (50) Zentimeter Kupferrohr der Heißwasserleitung ausgetauscht. Diagnose „Lochfraß“, aus einem ‚Miniloch‘ spritzt das heiße Wasser direkt in den Estrich meiner Wohnung und von dort in die Geschossdecke oberhalb der Garagen.

Seit dem 03.Januar – was für ein Jahresanfang – wird meine Wohnung mit einigen Kilowatt zusätzlich geheizt. Die nasse Wand befindet sich im zentral gelegenen Flur. Dort röhrt auch Tag und Nacht das Gebläse des Lufttrockners. „Melden Sie den Betrieb dieser Großverbraucher an Ihren Stromlieferanten“, rät mir der Techniker der ‚Trocknungsfirma‘. Dabei erfahre ich dann auch, warum das angebracht ist: Bezahlen muss ich den Zusatzverbrauch, den ich später über die Versicherung abrechne, auf jeden Fall. Die Meldung des erhöhten ‚Einmalverbrauchs‘ verhindert aber, dass dieser in meine Vorauszahlungen für das kommende Jahr einfließt.