Archiv der Kategorie: Senioren am Computer

Alles rund um meine vier Computer

Der Große Crash

Und dann kam er doch, der große Crash. Das Notebook SAMSUNG RC730 fährt nicht mehr hoch. „Kein Problem“, denke ich, „das kann man ja reparieren. Schließlich habe ich vorgesorgt.“ Alles fauler Zauber. Ein Bootmenü ist nicht aufrufbar, um das sogenannte ‚live‘-System mit der Notfall-Installation zu starten. Im Bios die Startreihenfolge auf CDROM einstellen – Fehlanzeige. Es rückt und rührt sich gar nichts mehr. In all dem Frust bei den mehrtägigen Versuchen dem System auch nur die geringsten Lebensspuren zu entlocken, bleibt wenigstens die Genugtuung, alle wichtigen Daten – es liegen immerhin über 85.000 (!) Fotos auf der Datenpartition – gerettet zu haben. Täglich beim Einschalten des Systems wird das gesamte Laufwerk auf ein externes NAS gesichert (synchronisiert). Verloren scheinen nur die auf der Systempartition liegenden ‚Benutzerdaten‘ inkl. der Katalogdaten des ADOBE PhotoshopElementsOrganizer. Vielleicht rettet mich in diesem Fall das Katalog-Backup, das ich gerade vor 14 Tagen durchgeführt und separat gespeichert habe.

Soweit Teil 1 dieser unerfreulichen Situation. Was tun? Der eigentliche ‚Schaden‘ hält sich ja in Grenzen. Die noch nicht gesicherten Fotos stehen in den Kameras ja auch noch zur Verfügung. Programme neu einrichten ist zwar erheblicher Aufwand, bietet andererseits auch die Chance zu modernisieren und aufzuräumen. Den eigentlichen Anstoß, ein neues System anzuschaffen, gibt aber dann der Umstand, dass ich mich mehr als einmal über das sehr blickwinkelabhängige Display des alten Samsung-Systems geärgert habe – speziell bei der Bildbearbeitung. Da wurde doch auch gerade das ‚ACER Swift 3‚ so hochgelobt. Schnell ist die vermeintlich optimale Konfiguration zusammengestellt: i7-Prozessor, 16 GB RAM, SSD + HDD mit > 1 TB, blickwinkelunabhängiges IPS-Display. Noch eine Nacht ‚drüber schlafen, dann ist die Bestellung raus. Die vier (4) Tage bis zur Lieferung nutze ich, um einen detaillierten Arbeitsplan für den Neubeginn zu erstellen.

Das ist alles zu erledigen, um einen meinen Erfordernissen entsprechenden PC zu konfigurieren:
1. Windows-Installation abarbeiten.
2. Netzwerk einrichten, feste IP-Adresse einrichten (über Einstellungen/Netzwerk/Adapter).
3. Anmeldeoption auf Microsoft-Konto einstellen inkl. OneDrive-Anmeldung.
4. Windows aktualisieren über Update-Funktion und Bluetooth-Maus aktivieren.
5. HDD partitionieren über Datenträger-Verwaltung (50 GB für Programm-Archive, 800 GB für Bild-Daten, 150 GB für sonsige Daten).
6. die aus diversen Quellen zusammengesuchten und auf USB-Stick gespeicherten Programm-Dateien ins neue Archiv übertragen.
7. Monitor kalibrieren mittels Spyder5Pro 5.1.
8. Feste Laufwerksbuchstaben für USB-Sticks und SD-Speicherkarten konfigurieren mit USBDLM 5.3.9.
9. Feste Laufwerksbuchstaben für NAS-Laufwerke und eigenen Server vergeben.
10. Aus Backups und anderen Sicherungsmedien alle Daten holen und an die neuen Plätze kopieren.
11. Portable Programme einrichten und ins Startmenü einfügen (u.a. Firefox, Notepad++, 7-Zip, LibreOffice).
12. Vor der Installation der Haupt-Anwendungen etwas Fein-Schliff: im Explorer „1-Klick“ und „alles anzeigen“ aktivieren, Taskleiste: kleine Symbole, Firefox als Standard-Browser, Standard-Programme/ Verknüpfungen definieren für alle portablen Anwendungen.
13. Installation aller Programme, die auf diesem PC ausgeführt werden sollen. Dabei stelle ich fest, wie sinnvoll es war, alle gesicherten Daten (und applikations-relevanten Datenbanken) schon an den endgültigen Plätzen zu haben:
13.1 ADOBE Lightroom 6 mit Update 6.14
13.2 ADOBE Photoshop Elements 15 – Organizer-Katalog stand im ursprünglichen Systemverzeichnis, deshalb aus Backup mit einer nur ca. vier (4) Wochen-Lücke wieder hergestellt (mit konvertieren, aufräumen und neu organisieren)
13.3 ADOBE DNG Converter 10.3
13.4 Update auf ADOBE Photoshop Elements 2019 [17] mit Download-Datei. Das ISO der Kauf-DVD bricht ab
13.5 Personal Backup 5.9.4.5
13.6 Smart GPS Sync 2.0.7
13.7 MAGIX Photostory 2019 Deluxe inkl. Anpassung der Verzeichnis-Struktur. Dabei ergeben sich erhebliche Probleme. Nach intensiver Suche finde ich bei Magix allerdings die richtigen Hinweise. Vor einer Zweit-Installation muss im Benutzer-Konto erst die alte Installation deaktiviert werden. Danach kann mit der zur Verfügung stehenden Download-Datei alles inkl. Zuberhör-Elementen installiert
13.8 Google Earth 7.3
13.9 GpsTrackEditor-1.15.141
13.10 SILKYPIX Developer Studio 4.4 SE für RAW-Bilder der PANASONIC DC-TZ202)

14. Diese Aktion hat gezeigt, dass die Trennung und separate Sicherung der persönlichen Datenbestände vom System zwar eine gute, aber keine ausreichende Maßnahme ist. Viele Anwendungen speichern Nutzerdaten im Systemlaufwerk unter „Benutzer“ ab, von wo sie im Fall des Festplattenausfalls nicht gerettet werden können. Auf dem neuen System werde ich die für die Tagessicherung zuständige Datei „lösch-n-sich.cmd“ erheblich erweitern, z.B. durch den Befehl

++++++++++++++++++++++++++++++++++++
xcopy /S /Y „C:\ProgramData\Adobe\Elements Organizer\Catalogs\Breitbild-Format“ G:\Sicherungen\Organizer\
++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Vier (4) Tage habe ich für den „Umzug“ auf das neue NoteBook gebraucht. In der Zwischenzeit wurde auch der bestellte Adapter ‚2,5″-SATA-Festplatte an USB‘ geliefert. Überraschung, alle Partitionen der HDD sind lesbar und ich komme auch noch an die Daten der alten Systempartition heran. Das heißt, neben allen Kontakten können auch noch andere Daten übernommen werden, so zum Beispiel die alte GeoSetter-Portable 3.4, die ich zur EXIF-Daten-Synchronisation benötige.

Ich hoffe, dass nicht doch noch irgendwo ein Problem oder Problemchen auftaucht. Es ist ein angenehmes Arbeiten an der mir vom Schicksal ‚verordneten‘ neuen Maschine. Zum Abschluss aller Arbeiten bietet Microsoft sogar das Update auf Version 1809 an (am 10. Dezember 2018).

Software-Fehler und Systempflege

Immer öfter, immer mehr – Fehler und Ungereimheiten am PC fordern einen stetig wachsenden Aufwand bei der Systempflege. Die eigentlichen Arbeiten müssen manchmal tagelang warten, weil Updates und Neuinstallationen überhand nehmen.

Muss man denn wirklich für jede kleine Ungereimtheit am PC gleich einen Kommentar schreiben? Womöglich denken die Leser, so man welche hat, ‚bei dem alten Zausel geht aber auch alles schief‘. Also mach‘ dir eine interne Notiz, damit du weißt, was war, falls der Fehler noch einmal auftritt und halt die Klappe – hatte ich mir vorgenommen. Bis gestern. Heute kann ich aber nicht mehr still sitzen und die Klappe halten – es ist einfach zu viel. Ein paar Beispiele gefällig?

Tablet-Stift streikt am Surface 4 (14.11.2018)

November-‚Patchday‘. Alles klar, die Updates laufen klaglos durch. Das war am Mittwoch (MS-Patchday ist in Deutschland nämlich erst am Mittwoch). Am Freitag gibt es etwas zu erledigen, also schnell das ‚Surface 4 Pro‚ rausholen und die kleine Notiz verfasst! Dachte ich. Ich hab‘ mich so an das Arbeiten mit dem Stift gewöhnt, dass ich schier verzweifelt bin, dass das kleine Miststück heute nicht funktioniert. Was ist denn jetzt bloss wieser los? Natürlich, lässt sich das Display auch mit den Fingern bedienen, aber warum tut’s der Stift denn nicht? So etwas lässt mir keine Ruhe!

Als die Notiz geschrieben ist, mache ich mich also an die Fehlersuche. „Problemlösung/Hardware“ – keine Fehler zu lokalisieren. „Problemlösung/Bluetooth“ – keine Fehler zu finden. Wie gut, dass ein Link zum Surface-Handbuch noch auf dem Desktop liegt. Suche ‚Stift‘, aha, da ist er er. Irgendeinen Hinweis auf evtuelle Fehlermöglichkeiten finde ich allerdings nicht. Bleibt also nur noch das Internet, da findet man ja immer wenigstens einen Ansatz für weiteres Vorgehen. Suche: „Surface Stift keine Funktion“. Auh ja, da gibt es eine Menge Hinweise. Blättern, lesen – blättern, überfliegen, da wird berichtet und polemisiert, dass die Fetzen fliegen. Einen Hinweis auf einen brauchbaren Lösungsansatz für einen nicht funktionierenden Tablet-Stift finde ich allerdings nicht.

Eine Idee habe ich allerdings noch selbst. Ich hatte meiner Frau doch einen Stift zum Bedienen der recht kleinen Display-Tastatur ihres Handys geschenkt, ob der vielleicht an meinem Surface funktioniert? Hoppla, ja, der tut’s. Wieso denn das? Mein Finger tut’s, der Ersatz-Stift tut’s? Als ich dann den Original-Stift etwas näher in Augenschein nehme, fällt mir die Lösung meines Problems förmlich vor die Füße – eine kleine ‚QuadA‘-Batterie. Leute, dass soll ich als ‚Otto-Normalverbraucher‘ wissen, dass es aktive und passive Tablet-Stifte gibt? Handbuch, Internet, nirgends ein Hinweis, dass dieses Zubehör eine Batterie enthält, die man ab-und-zu erneuern muss. Ich nenne das einfach ‚erbärmlich‘.

MAGIX Video deluxe Premium – Update mit Hindernissen (08.10.2018)

Oh ja, auch MAGIX bietet ein Update an. Allerdings in einer neuen Spielart, man muss eine sogenannte Service-Verlängerung von MAGIX VideoDeluxe kaufen. Da ich inzwischen komplett Adobes Premiere verlassen und auf Magix umgestiegen bin, greife ich zu und verlängere kostenpflichtig die Service-Periode, wie es so schön bei Magix formuliert wird. Leider läuft die Prozedur nicht ohne Rückfragen …. mit dem Kauf der ‚Service-Verlängerung‘ passiert an meiner Software überhaupt nichts, es wird kein Update-Paket angeboten, nirgends erscheint ein Download-Link und die Versions-Nummer hat sich auch nicht geändert. Einige Tage später meldet VideoDeluxe, es könne sich jetzt updaten ……….. Noch ein Fenster ‚Jetzt können auch die Zusatzpaket ‚Vorlagen und Effekte‘ installiert werden‘. Klick ich weg, ich will arbeiten und nicht updaten. Als ich dann mein begonnenes Projekt lade, erscheinen schon wiederein  ‚Meckerfenster‘ ‚.. kann Datei xyz im Verzeichnis ‚Intro-Outro‘ nicht finden. ‚Aha, das steckt wohl in den übersprungenen Zusatzpaketen.
Solche Programmierer wollen Software für autonom fahrende Autos erstellen? Na, wer’s denn glaubt. Ich nicht.

GeoSetter ohne Landkarte für Fotos mit GEO-Daten (22.09.2018)

Bildbearbeitung mit allen Facetten, meine Hauptbeschäftigung. Unter anderem nutze ich sehr intensiv ‚GeoSetter‘ zur Kontrolle und Korrektur der Geodaten in meinen aktuellen Aufnahmen, aber auch zur Implementierung von Aufnahmedatum und -zeit und Copyright-Info neben den Geodaten bei gescannten Dias und Fotos. Urplötzlich tauchen ständig Mitteilungen auf, wie ‚geht nicht‘, ‚Server-Überlastung‘ und Google-Maps steht nur in einer eingeschränkten Entwickler-Version zur Verfügung.

Wenigstens funktioniert die GPS-Datenimplementierung noch mit der ‚OpenStreet-Karte‘. Trotzdem, ‚muss doch ‚mal recherchieren‘, ob dieses Phänomen auch bei anderen Usern auftaucht. Dabei lande ich auch auf der Homepage des GeoSetter-Programmierers und erfahre dabei so ganz nebenbei, dass wegen mir nicht geläufiger „API-Probleme“ eine neue Übergangs-Version des GeoSetter zur Verfügung steht (GeoSetter 3.5). Die hole ich mir und starte einen Versuch mit der ‚portablen‘ Version des Programms. Leider ist das ein Schlag ins Wasser – nichts läuft. Fehlermeldungen, Abstürze, GeoSetter ist nicht mehr brauchbar. Ob sich etwas die alte, noch auf dem System befindliche, und die neue Version gegenseitig stören? Also, alles runter vom Computer (auch alte Einträge im Benutzer-Verzeichnis) und das ganze Spiel von vorne. Um auch den ewig auftauchenden Meldungen ‚das stündliche Limit der Zugriffe ist überschritten‘ aus dem Weg zu gehen, melde ich mich auf ‚geonames.org‘ für einen kostenlosen ‚account‘ an. Es nützt alles nichts, GeoSetter 3.5 ist für mich unbrauchbar, zumal auch die Funktion ’synchronisieren‘ nicht mehr existiert – lebensnotwendig für jemanden, der von jedem Bild vier (4) Versionen vorhält.

Jameica/Hibiskus startet urplötzlich nicht mehr (15.09.2018)

Ein Drittel meiner Zeit verbringe ich damit, den vielen Empfehlungen zu allen möglichen ausstehenden Updates zu folgen. In letzter Zeit häufen sich diese jedoch einfach so, wegen auftauchender Programmfehler, ohne jede Vorankündigung. So lässt sich plötzlich meine Finanzsoftware ‚Hibiscus‘ nicht mehr starten. Warum denn das plötzlich? Sollte etwa das gestrige Update der JAVA-runtime-Umgebung auf die neueste Version daran schuld sein? Warum dem so ist, lässt sich leider nirgends in Erfahrung bringen. Kleine Anfrage beim Entwickler „Verzweiflung pur. Habe gestern Java auf Version 8 Update 181 (Build 1.8.0_181-b13) aktualisiert. Jameica/Hibiscus startet nicht mehr. ‚was ist da los?‘. Deshalb schätze ich die Spezial-Programme unabhängiger Entwickler: innerhalb von wenigen Stunden hatte ich eine qualifizierte Antwort und nicht nur den allzu oft üblichen Hinweis auf die schlecht recherchierbaren FAQs. Volltreffer: „Lade dir mal die 32Bit-Version von Jameica runter und installiere die.“ Siehe auch

https://www.willuhn.de/wiki/doku.php?id=support:faq#bit-jameica_startet_nicht_auf_64bit-windows

Ja, genau da lag das Problem. Mein Jameica/Hibiskus funktioniert wieder. Trotzdem, viel Arbeit und viel vergeudete Zeit, weil Software (in diesem Fall Java x64) nach Updates plötzlich nicht mehr so funktioniert wie zuvor.

Fehlercode

Auch wenn es lästig erscheint, ein paar Routine-Handgriffe gehören bei mir zum PC-Alltag. Einer dieser Handgriffe ist der Klick auf „Nach Updates suchen“. So bin ich immer auf dem aktuellsten Stand speziell wegen der Viren-Definitionsdatei. Aus der Routine kann aber auch ungewohntes Staunen werden, wie z.B. gestern am 25.10.2018. Seit dem 04.10.2018 läuft auf meinem Desktop-PC das Oktober-Funktionsupdate Version 1809. Plötzlich meldet die Update-Routine einen Fehler mit dem zunächst wenig hilfreichen FehlerCode 0x8024a223.
Eine Inernet-Recherche fördert allerdings einen vielversprechenden Artikel mit Fehlerbehebungs-Hinweisen zu Tage. Auch wenn der Artikel es nicht explizit erwähnt, starte ich mit Adminrechten die Powershell. Die beiden vorgeschlgenen Befehle:

‚DISM.exe /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth‘ und
‚SFC /ScanNow‘

werden ohne Beschwerden oder Fehlerhinweise des Systems abgearbeitet. PC neu starten und voller Spannung die Update-Routine erneut aufrufen. Mit einem leider sehr enttäuschenden Ergebnis: Die Fehlermeldung erscheint wieder. Oft habe ich schon erlebt, dass Windows es sich zweimal überlegt, ehe ein Vorgang wirklich abgeschlossen ist. Also lasse ich den PC über ‚Neustart‘ noch einmal hochfahren. Ergebnis: die Fehlermeldung taucht nicht wieder auf. Danke an „www.windows.faq.de“.

Windows 10 Funktions-Update 1809

Hoppla, das ist ja ganz ungewöhnlich. Beim regelmäßigen Update-Check erscheint die Meldung ‚Funktions-Update auf Version 1809 verfügbar‘. Das ist aber sehr früh, denke ich und stoße den Prozess an. Ich habe die Zeit nicht gestoppt, es könnte aber etwas kürzer als in der Vergangenheit gewesen sein, als Windows dann neu startet. Allerdings erscheint der Desktop nackt und bloß und darauf präsentiert sich die Meldung „Benutzerprofil kann nicht geladen werden.“ Das kann doch nicht wahr sein. Na, wenigstens ’neu starten‘ ist verfügbar. Auch nach dem Neustart bleibt es dabei, kein Benutzerprofil. Ich werde wohl alle System-Konfigurationen neu vornehmen müssen – aber nicht mehr heute Nacht. Frustiert und voller Gedanken, was denn da wohl alles neu eingestellt werden muss, begebe ich mich zur Nachtruhe.

Frisch gewagt ist halb gewonnen. Los geht’s am nächsten Morgen. Schon wieder eine Meldung, als ich den PC einschalte: ‚Wir haben einige Updates für Sie.‘ Nanu. ‚Gleich fertig‘ und was passiert jetzt? Meine komplette Alt-Konfiguration, also mein am Vortag verlustig gemeldetes Benutzerprofil, erscheint auf beiden Monitoren. Tatsächlich, auch nach intensiver Prüfung erscheint alles am gewohnten Platz, nur sind wieder einige Datei-Verknüpfungen geändert. TXT, MP4 und JEPG sind nicht mit den von mir präferierten NotePad++, FastViewer und VLC, sondern mit den von Microsoft empfohlenen Programmen verknüpft. Etwas Fummelei, ehe ich den alten Zustand wieder eingestellt habe, weil die genannten Programme als ‚portable‘-Version laufen und nicht unter ‚Öffnen mit..‘ angeboten werden.

Kurze Prüfung – Ja, ich habe Version 1809 auf meinem Desktop-PC  laufen.

Gleichzeitig mit meinem Desktop-PC bot auch das NoteBook das Funktions-Update an. Es lief alles etwas zäher, wegen der geringeren Performance und dem Download über WLAN, aber die Fortschritt-Anzeige machte Hoffnung. Mit Entsetzen nahm ich dann bei einem zufälligen Blick aufs Display war, das dort die Anzeige ‚Wegen eines Fehlers werden alle Änderungen an diesem PC rückgängig gemacht‚ aufleuchtete. Als ich am nächsten Tag der Sache auf den Grung gehen wollte, war das Funktions-Update aus dem Angebot ‚Nach Updates suchen‘ verschwunden.

Als ich daraufhin etwas im Internet stöberte, stellte ich fest, das wohl einige Zeitgenossen mit ähnlichen Problemen konfrontiert wurden. Leider sind keine positiven Rückmeldungen über Problemlösungen dabei. Also heißt es jetzt ‚warten‘ auf den 09.10.2018, dann soll es wohl richtig losgehen.

Funktionsupdate kommt ohne Vorankündigung

Na, wenn das keine Überraschung ist. Es ist der 01.Mai, in Deutschland ruht die Arbeit, und in Amerika startet Microsoft eine Überraschungs-Party. Nirgends war im Vorfeld etwas zu lesen über das bevorstehende ‚roll-out‚ des Frühjahrs-Updates von Windows 10 ‚Spring Creators Update‘. Alle Gurus und Nörgler liegen im Tiefschlaf und bei den unbefangenen Privatnutzer erscheint kurz nach 16:00 Uhr die Meldung „Funktionsupdate für Windows 10, Version 1803„. Da hat Microsoft sich eine schöne Überraschung ausgedacht. Ich mache mich gleich ans Werk. Nach 1,5 Stunden startet der erste PC, das Surface Pro 4, im neuen Gewand. Bei den anderen zwei Geräten dauert es etwas länger, aber nach 2 Stunden sind sind auch diese zwei PCs komplett runderneuert. Interessanter Nebeneffekt, der Download lief an diesem Tag mit Maximalgeschwindigkeit. So schnell sind die Daten aus Seattle noch nie bei mir angekommen.

Jetzt heißt es also, die neuen Funktionen zu konfigurieren und zu testen. Na, mal sehen was da so zum Vorschein kommt.

RAW-Entwicklung mit ‚darktable‘

Jede Gelegenheit, ein als Nachfolger für Adobe Lightroom mögliches Programm zu erproben, nehme ich war. Leider war noch nichts dabei, was rein technisch Lightroom das Wasser reichen konnte. Es gibt anscheinend soviel DNG-Varianten, dass nur Adobe damit zurechtkommt.

Wieder ein neues System, ‚darktable‘ für Windows. Nichts wie ran. Es fängt gleich gut und vielversprechend an, darktable 2.4.1 (x64 für Windows) liest alle meine RAW-Dateien ein, egal mit welchem System sie erstellt wurden. Ich habe vier (4) Quellen für RAW-Bilder: Sony SLT A55, Microsoft Lumia 950 Dual Sim, Canon PowerShot A720 IS mit CHDK-Firmware und Reflecta ProScan 7200 mit VueScan. Leider setzt die Enttäuschung schon nach den ersten Probe-‚Entwicklungen‘ ein. Die gescanten Dias lassen sich überhaupt nicht in brauchbare Ergebnisse überführen, sie enthalten starke Verfärbungen, die mit keinem der darktable-Module zu entfernen sind.

Die Export-Qualität der anderen drei Formate erscheint brauchbar. Zur Beurteilung meiner Dunkelkammer-Bemühungen lade ich die exportierten Bilder (JPEG-Format) in Photoshop Elements. Hoppla, was ist denn das? Die Bilder werden nicht in Photoshop Elements geladen, sondern landen vorher im Adobe Camera RAW. Da hätte ich mir die Mühe der Bearbeitung in darktable ja sparen können.

Als Ersatz oder Nachfolger für Adobe Lightroom kann ich mir zur Zeit ‚darktable‘ noch nicht vorstellen. Eigentlich schade, denn der Adobe-Zwang zur Cloud-Anwendung gefällt mir schon lange nicht.

WordPress modifizieren, um Beitragsbilder skalieren zu können

Ein Beitrag in diesem Blog erhält nicht das gewünschte Bild, sondern einen vergrößerten Ausschnitt des Ursprungs-Bildes. Dieser Umstand gefällt mir nicht, hatte mir doch was dabei gedacht, den Artikel mit einem Panorama zu schmücken.

Positive Überraschung, mit den richtigen Suchbegriffen werde ich sehr schnell fündig: WordPress skaliert Beitragsbilder in einer festen, nicht veränderbaren Größe. Mit dem passenden Plug-In kann diesem Umstand jedoch abgeholfen werden. Also installiere ich das Plug-In „Simple Image Sizes“. Noch ein Hindernis: Das Plug-In kann nicht aktiviert werden, es erscheint eine leider nicht sehr aussagefähige Fehlermeldung. Also noch eine weitere Internet-Recherche. Danach erhalte ich die Info, dass dieser Umstand an einer veralteten PHP-Version meines Providers liegt.

Ob sich das ändern lässt? Ja, es lässt! Bei meinem Provider ‚1blu‘ gibt es sogar eine klare und verständliche Anweisung, wie dieses Update vollzogen werden kann.
1. Datei ‚info.php‘ herunterladen
2. Diese Datei ins Root-Verzeichnis der eigenen Homepage kopieren
3. Datei ‚info.php‘ im Browser öffnen
4. PHP-Info-Daten lesen, Löschanweisung befolgen
5. Neue PHP-Version auswählen und installieren

Ich installiere Version 5.6, da Version 7 noch nicht von allen WordPress-Komponennten akzeptiert wird. Danach besteht in WordPress unter ‚Einstellungen/Medien‘ die Möglichkeit Beitragsbilder zu skalieren (z.B. als Panorama, wie im vorigen Beitrag).

Spectre-Meltdown-Panik

Weil ein Verbrecher im Kofferraum meines Autos eine Bombe transportieren kann, hat mein Auto doch keinen Konstruktionsfehler. Ob ein Verbrecher meinen PC über Software oder über die Hardware kompromittieren kann, ist doch völlig unerheblich. Soweit zum Thema ‚Harwarefehler‚.

Ja, so ist das eben, wenn die Euphorie über Neuentwicklungen zu fragwürdigen Fortschritten führt. Presse, Rundfunk, Fernsehen und natürlich die einschlägigen Fachmedien überschlagen sich ob der neuen tiefgreifenden Gefährdung des digitalen Zeitalters. Ich soll ein Auto fahren, das von irgendeiner Hacker-Bande ferngesteuert wird? Ich soll mit einer digitalen Währung bezahlen, deren Kurs durch fiktive Aktionen gesteuert werden kann? Und ich soll, nach dem Willen ‚moderner‘ und ‚aufgeschlossener‘ Politiker für alle daraus entstehenden Schäden allein haften?

Ich weiß, was ich soll, ich soll alle meine Computer wegwerfen und neue kaufen, das steckt hinter all der Histerie! Überrascht bin ich, dass noch niemand eine Rückrufaktion fordert, wie es bei Fehlern der Autoindustrie doch gang und gebe ist. Jetzt muss ich natürlich in Panik verfallen. Ein kurzer Test mit dem kostenlosen ASHAMPOO CPU-Checker! Nur einer meiner vier PC ist angeblich sicher, die anderen sind (Spectre-)gefährdet, wenn, ja wenn ich denn einen Trojaner in mein Heimnetz einlade. Aber gerade das werde ich nicht tun. Merkwürdig verhält sich allerdings mein ältester PC mit dem 32Bit-Windows10-PRO. Er zeigt nur ‚gefährdet‘ an, allerdings habe ich zufällig eine Meldung aufblitzen sehen mit Text wie „…..Powershell…..kein Zugriff….“. Werde als nächstes mal die Zugriffsbeschränkung für Laufwerk C: deaktivieren. Hat nichts gebracht – der ist wirklich den modernen Internet-Angriffen schutzlos ausgeliefert.

Im Bild sind meine Testergebnisse festgehalten. Soll ich jetzt wirklich stunden- oder gar tagelang suchen, prüfen, recherchieren, ob für einen meiner PCs irgendein Update verfügbar ist, das mich vor einem möglichen ‚Hack‘ schützt? Ich will Fotos bearbeiten, Super8-Filme digitalisieren, Videos bearbeiten und Berichte schreiben. Vielleicht lässt sich die Histerie ja auch etwas differenzierter darstellen, die Raser auf deutschen Straßen machen mir viel mehr Angst.

S8-Filme ‚Frankreich‘ ins Digitalzeitalter retten

Heute wurde der fünfte Film aus der Serie „Frankreich damals“ fertig. Mühsam ist es ja, aus den alten Super8-Filmen einigermaßen ansehnliche Videos zu machen. Retten, was noch zu retten ist, dachte ich mir vor einiger Zeit, und schickte eine Kiste mit den mir liebsten alten Reise-Filmen an einen Digitalisierungsdienst. Jetzt schlummern mehrere Hundert Gigabyte auf einer externen Festplatte und harren der Dinge, die ein geplagter ‚total überlasteter‘ Senior daraus wohl entstehen lässt.

Früher habe ich alle Videos mit ADOBE Premiere Elements bearbeitet. Irgendwann hat Adobe dann die für mich relevanten Ausgabeformate entfernt und deshalb war Version 15 das letzte Update. Seitdem arbeite ich mit MAGIX Video Deluxe. Das Programm hat alles, was ich brauche und nach einer gewissen (sehr kurzen) Einarbeitungszeit geht die Arbeit recht flott von der Hand.
Die alten Super8-Filme habe ich im 16:9-Format als HD-Video mit 1920×1080 scannen lassen, weil das Endprodukt auf jeden Fall für den aktuellen 16:9-Fernseher optimiert sein soll. Überrascht bin ich allerdings, dass die alte Super8-Qualität meinen heutigen Anforderungen nicht standhält. Viele Klebestellen sind sehr markant zu sehen und einige Streifen haben inzwischen auch farblich gelitten. Also heißt es zunächst ’schlechte Stellen herauusschneiden‘ und wo notwendig ‚Hellikeit und Farbe korrigieren‘. Bei diesen Arbeiten sichtete ich auch gleich das ganze Material und mache mir Gedanken über eventuell notwendige Änderungen im Handlungsablauf. Aber eigentlich habe ich damals (1967 bis 1980) doch ganz ordentlich gearbeitet und den Stil der alten Zeit will ich ja auch erhalten.

Untertitel
Nachträglicher Untertitel

Zu jedem Video erstelle ich eine detaillierte ‚Projekt-Schnittanleitung‚ mit Angaben an welcher Stelle welche Untertitel und wo zusätzliche Blenden gesetzt werden sollen. Vorspann und Titel hatten die alten Super8-Streifen ja schon, aber als Abspann erscheint zum Schluss fast immer nur ein „Ende“. Auch das will ich etwas gefälliger gestalten. Vertont habe ich damals allerdings nichts. So gehört zum ‚in Digitalversion konvertieren‘ auch noch die Vertonung. Mein Highland Musikarchiv gibt mir die Möglichkeit, gezielt nach der passenden Background-Musik zu suchen. Aber die Kommentare?! Dieses Anliegen stellt sich dann wirklich als die Hauptaufgabe heraus. Die meiste Zeit verbrachte ich damit, aus alten Reisetagebüchern, dem Dia-Archiv und Tonband-Mischnitten sachlich korrekte erklärende und beschreibende Textpassagen zu erstellen.

Schloss
Aus einer guten Sequenz

Also, Frankreich ist jetzt fertig. Das nächste Projekt umfasst sieben (7) ca. halbstündige Filme von 5 Griechenlandreisen. Dazu später mehr.

Verwirrung um das Fall Creators Update Version 1709

Was ist denn jetzt los? Nur wenige Tage nach der offiziellen Ankündigung des sogenannten ‚Fall Creators Update‚, also Windows 10 Version 1709, war einer meiner PCs heftig damit beschäftigt, ein Update herunterzuladen, etwas wie ‚Funktions-Update 1709 (SDK)‘. Als ich die anderen PCs überprüfte, war dort von einer solchen Aktivität nichts feststellbar, also nur beim Windows 10.1703 Home x64.

Recherchen nach SDK förderten keine für mich plausiblen Erklärungen zu Tage. Mit einem „Wird schon seine Richtigkeit haben“ war der Vorgang zunächst abgehakt. Zwei Tage später schon wieder ein Update, ‚Sicherheitsupdate für Flash Player für Windows 10 Version 1709‘. Na, dann werde ich doch mal schauen, ob schon Version 1709 auf meinem PC läuft. Nichts, was daraufhin deutet. Meine Systeminfos sagen überhaupt nichts über eine Version-Nr. aus. Da heißt es nur lapidar Windows 10.0.16299 Build 16299. Was ist denn das, kein 1703 aber auch kein 1709? Googlen! Erschrecken – Erstaunen ? Ich bin ungewollt Teilnehmer des Microsoft Insider-Programms geworden.

Was tun? Da die Recherchen ergeben, dass 16299 wohl schon sehr nahe am endgültigen Release ist, lass ich erst einmal alles, wie es ist. Wie ich aus dem Insider-Programm nach einem hoffentlich folgenden Upgrade auf Version 1709 wieder herauskomme, werde ich zwischenzeitlich erkunden.

Fehlalarm. Microsoft bietet einige Informationen unter dem Stichwort ‚Insider-Programm beenden‘, die bei mir allerdings nicht zutreffen – ich kann mich nur an- aber nicht abmelden. Und was sagt ‚winver‘? Was sagt ‚Einstellungen/…/Info‘? Nach den irrsinnigen Zeitabläufen bei Version 1703 kann ich nur feststellen ‚Microsoft war schnell‘, was Verwirrung ausgelöst hat. Ich habe wirklich Windows 10 Version 1709, Build 16299.19 auf meinem Desktop-PC und bin nicht automatisch ins Insider-Programm gerutscht. Dann werde ich mich mal auf die Suche nach den Neuerungen machen.

Nachtrag: Aus der Fachpresse (PC-Welt 11/2017, Seite 31) wusste ich, dass es für mein SmartPhone diesmal kein Update geben wird. Was die alles wissen! Mein Lumia weiß es allerdings besser. Heute morgen (25.10.2017) fragt mein Handy nach den aktuellen SIMs. Ist da etwa doch? Ja, es ist. Die Infos verraten es, mein Lumia 950 läuft mit Windows mobile Version 1709.